Tumanako(verstorben)

 — Das Mädchen ohne Lächeln

Biografie

Tumanako wuchs in gut behüteten Verhältnissen in Velia auf, ihre Eltern waren Fischer und besaßen ein eigenes Fischerboot. Sie lernte schon recht früh Grundlagen der Fischerei, bis der jungen Familie ihr Boot zum Verhängnis wurde. Es war Tumanakos sechster Sommer als sonderbare Herren zu ihren Eltern kamen und mit ihnen redeten. Es kam zu einem Streit, scheinbar ging es um die Nutzung des Bootes, jedenfalls wurden die Herren aufgefordert zugehen. Sie gingen schließlich, nach der Androhung des Vaters die Stadtwache zu holen. Jedoch schnappten sie sich beim gehen, die draußen spielende, Tumanako und nahmen sie einfach mit. Für Tumanako begann die Hölle. Zu allererst versuchten die Herren eine Verwendung für sie in den Minen von Keplan zu finden. Da sie zwar recht klein und flink war, aber nicht kräftig kundschaftete sie nur neue mögliche Adern in engen schmalen Gängen aus. Kopfschmerzen und Übelkeit waren ihr ständiger Begleiter.Trotzdem traf sie ein anderes Mädchen mit ähnlichem Schicksal. Doch bevor sie sich anfreunden konnten wurde dieser Versuch im Keim erstickt und sie musste gegen das Mädchen in einem Kampf auf Leben und Tod antreten. Mit zehn Jahren sollte sie dann für Mannesdienste genutzt werden, jedoch wurde sie, zu ihrem Glück, für nicht hübsch genug befunden. Da sie trotzdem eine Aufgabe bekommen sollte entschied man sich sie zur Spionin auszubilden, da sie dank ihres kindlichen Alters vielleicht nicht immer direkt auffiel. Das bewerte Druckmittel sollte sie mal nicht spuren waren noch immer ihre Eltern die angeblich höllische Qualen leiden wenn sie einer Aufgabe nicht nachkam,zusätzlich zu den Schmerzen die ihr direkt zugefügt wurden. So versuchte sie aus Angst um ihre Eltern immer den schier unmöglichen Erwartungen gerecht zu werden. Ihre Peiniger erkannten zumindest Ihr Talent im Unerkannt bleiben und entschieden sich dazu ihr auch das Töten beizubringen. Somit war sie zum einen durch Informationsbeschaffung und andererseits durch das Töten in einer Form nützlich. Ihre Eltern riskierten inzwischen, in der Hoffnung es würde ihre Tochter zurückbringen, fast täglich ihr Leben beim Schwarzsteinschmuggel. Tumanako war eigentlich ein lebensfrohes,fürsorgliches Mädchen gewesen und kam mit der Vorstellung Leben nehmen Anfangs nicht klar. Aber Schmerz und die Angst um die Eltern überzeugten sie von etwas anderem und so führte sie ihre ersten kaltblütigen Morde durch. Sie selbst stumpfte immer mehr ab wohl wissend, dass sie komplett der Gnade ihrer Peiniger ausgeliefert ist und fest überzeugt sie würde wenn sie wegläuft sofort gefasst werden,nachdem ihre Eltern ermordet werden würden. So wurde ihr auch vorenthalten, dass ihre Eltern inzwischen Tod sind, gestorben bei einer gefährlichen Schmuggelaktion in einem Sturm ersoffen. Tumanako war inzwischen komplett abgestumpft, ihr letztes Lächeln liegt viele Jahre zurück. Sie mag auf Außenstehende verschlossen wirken, sie Näherkennende wird es kaum Interessieren. Die einzige Frage ist, ob irgendwo in ihrem Herzen ein Funke Hoffnung und Liebe überlebt hat. Für manche ist sie nur noch eine Maschine die Befehle ausführt, so wie den Wildtierunfall des Grafen Ceos.