Khaled Phineas Ceos

 — Das enfant terrible von Haus Ceos.

Biografie

Mit dem Spielcharakter Khaled wird eine sehr sensible Thematik aufgegriffen und in höchst geringfügigem Maße in character ausgespielt: Pädophilie.

Dieser Charakter, der ursprünglich als Nicht-Spielbarer-Charakter konzipiert wurde, dient keineswegs dazu, Pädophilie zu verherrlichen oder in irgendeiner anderweitigen Art gut zu heißen. Ich als Spielerin verurteile Pädophilie aufs Schärfste und bitte darum, in character dringlichst von out of character zu unterscheiden. Ich persönlich habe RL nichts mit dieser Spielfigur gemein.

Mit Khaled soll eine dunkle Facette unserer Realität widergespiegelt und die Thematik kritisch behandelt werden, wobei dieser Aspekt seines Charakters nur den wenigsten Personen wirklich bekannt ist, d.h. viele Charaktere werden IC gar nicht ahnen, dass sie es mit einem pädophilen Mann zu tun haben. Sollten dennoch Bedenken vorliegen, bitte ich um ein persönliches Gespräch mit der Gildenleitung von Na Mo Naki und mir.


Khaled ist ein Mann mit zwei Gesichtern.

Nach außen hin wirkt er zwar arrogant und unterkühlt, aber zugleich besonnen und kontrolliert. Er gilt Frauen gegenüber als besonders charmant und zuvorkommend und genießt einen makellosen Ruf als exzellenter, wenn auch harter Geschäftsmann. Er weiß sich bei sozialen Anlässen vortrefflich zu benehmen, gilt als empathischer Mensch und guter Zuhörer, ist aber gleichzeitig auch für seine sarkastischen, bissigen Bemerkungen berüchtigt. Khaled handelt berechnend und kalkulierend und manipuliert aus purem Eigennutz seine Umgebung zu seinem Vorteil, um selbst in einem guten Licht dazustehen.

Hinter verschlossenen Türen zeichnet sich dagegen ein völlig anderes Bild ab. Unter Bediensteten, Familienmitgliedern und Vertrauten ist er als launisches, aggressives Ekelpaket berüchtigt, das zu exzessiven Gewaltausbrüchen neigt und Frauen verabscheut. In seiner chauvinistischen Weltanschauung sind Frauen objektivierte Besitztümer ohne eigene Rechte, die sich dem Willen ihrer Männer beugen, sich stets zur Verfügung halten und hübsch aussehen, aber vorzugsweise den Mund halten sollen. Dass seine Ehefrau Xellesa sich erfolgreich von ihm scheiden lassen konnte ist ihm dabei ein besonders spitzes Dorn im Auge. Bis heute ist er besessen davon, die verschollene Xellesa aufzuspüren und wieder zurück in seinen Besitz zu bringen.

Sein teilweise ungestümer Sexualtrieb benebelt oftmals seinen Verstand und macht ihn zusammen mit seinen aggressiven Wutausbrüchen zu einem extrem unberechenbaren Menschen. Besonders seine sexuelle Neigung zu jungen Mädchen hat seinen Ruf sowie die Reputation seiner gesamten Familie bereits mehrfach in Gefahr gebracht. Lediglich die Schmiergelder des Hauses Ceos und diverse Droh- und Erpressungsmethoden konnten das potentiell zerstörerische Ausmaß seiner Taten eindämmen und Schlimmeres verhindern.
In gewissen Kreisen kursieren aber allerlei Gerüchte über seine Gräueltaten. So soll er eine minderjährige Bedienstete, die er unbedingt nehmen wollte, in den Selbstmord getrieben haben. Angeblich schickte Khaled ihren lästigen Vater in den Krieg, um diesen aus dem Weg zu schaffen, und schwängerte das Mädchen. Ohne familiäre Unterstützung und ganz auf sich allein gestellt, hatte das Mädchen aus lauter Verzweiflung schließlich keinen anderen Ausweg mehr gesehen, als sich und dem ungeborenen Baby das Leben zu nehmen. Auch die bis heute unaufgeklärten Morde an vier jungen Mädchen, die zwischen 275 und 279 erwürgt in den dreckigen Gassen von Heidel aufgefunden worden waren, sollen angeblich auf sein Konto gehen. Ein weiteres hartnäckiges Gerücht besagt dagegen, dass Khaled seinen jüngeren Bruder Geoghram heimtückisch ermordet haben soll, um dessen Frau Tsatsuka zu ehelichen und seinen verlorenen Grafentitel zurück zu erlangen.


Khaled Phineas Ceos, geboren im Jahre 238 in Calpheon, ist der männliche Erstgeborene des Grafen Phineas Gaius und dessen Ehefrau Lorraine aus dem calpheonischen Adelshaus Ceos. Er ist der ältere Bruder des 281 von einem Wildtier getöteten Geoghram Phineas sowie der Walküre Teleniel Nesrin.

Im Jahre 268 heiratete er - aus Trotz seiner verhassten Familie gegenüber - die 13 Jahre jüngere, bürgerliche Xellesa in Heidel und zeugte zwei Kinder mit ihr: Tochter Leyla Yrina, geboren im Jahre 270, sowie Sohn Erijon, geboren im Jahre 271. Die Ehe hielt jedoch nicht lange: als Xellesa die ausschweifenden sexuellen Eskapaden ihres Ehegatten nicht mehr länger ertragen konnte, reichte sie im Jahre 275 aufgrund ehelicher Untreue die Scheidung ein.

Das Sorgerecht der Kinder verblieb bei Khaled, nachdem Xellesa als Heilerin dem Ruf des Kriegs folgte und die Familie zurückließ. Erst kürzlich überließ er die Erziehung und Ausbildung seiner pubertären Kinder seinen Verwandten in Calpheon.